§ 1 Name, Sitz

  1. Der gemeinnützige Verein führt den Namen „Digital Diva Deluxe“.
  2. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz „e. V.“.
  3. Der Sitz des Vereins ist Berlin.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau (nach Art. 3 GG) durch Aufklärung über Möglichkeiten der Beseitigung der Benachteiligung von Frauen auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellen Grund
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    • Entwicklung und Verbreitung von Konzepten zur Aufwertung beruflicher, außerberuflicher und familiärer Qualifikationen von Frauen
    • Organisation und Durchführung von öffentlichen Informationskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
    • Teilnahme am Diskurs über die Rolle der Frau in der Gesellschaft
    • Beteiligung an und Durchführung von Bildungsveranstaltungen
    • Bildungsmaßnahmen in Form von Coachings, Seminaren, Tagungen, Vorträgen und Workshops
    • Ausstellungen, Kunst im öffentlichen Raum
    • Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Organisationen, soweit gemeinnützig tätig
    • durch finanzielle und ideelle Förderung von solchen Programmen und Maßnahmen, die bei ihrem jeweiligen Träger selbst zur Erfüllung des gemeinnützigen Satzungszweckes dienen
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Organe des Vereins können ihre Tätigkeit gegen angemessene Vergütung ausüben. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltiche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand bzw. die Mitgliederversammlung. Die Entscheidung über die Entgeltlichkeit der Tätigkeit des Vorstandes trifft die Mitgliederversammlung.
  6. Dem Vereinsvermögen wachsen solche Spenden und andere Zuweisungen Dritter unmittelbar zu, die ausdrücklich dazu bestimmt sind.
  7. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Angemessene Aufwendungen, die für den Verein verauslagt werden, sind zu erstatten.

§3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat Vollmitglieder und Fördermitglieder. Die Vollmitgliedschaft wird auf Frauen beschränkt. Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit is, die Ziele des Vereins zu fördern. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt und nicht wählbar.Vollmitglied kann darüber hinaus nur werden, wer zunächst 12 Monate Fördermitglied war.Voraussetzung für den Antrag auf Bewerbung auf eine Vollmitgliedschaft ist die Empfehlung von zwei aktiven Vollmitgliedern.
  2. Über die Aufnahme entscheidet nach Antrag in Textform der Vorstand. Mit Billigung der Hälfte der Vollmitglieder kann der Vorstand die Vollmitgliedschaft bereits vor Ablauf der 12 monatigen Fördermitgliedschaft zuerkennen.
  3. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er muss in Textform gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
  5. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen
  6. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen. Die Vollmitglieder und Fördermitglieder leisten eine Aufnahmegebühr, haben wiederkehrende Mitgliedsbeiträge in Geld sowie in angemessenem Umfang Dienstleistungen zur Erfüllung des Vereinszweckes zu erbringen. Die Höhe und Fälligkeit der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbeiträge bzw. der Umfang zu erbringender Dienstleistungen wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.  Vereinsmitglieder können darüber hinaus zur Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen oder zur Übernahme eines Vereinsamtes verpflichtet werden.

§ 4 Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus 1. Vorsitz, 2. Vorsitz, Kassierer und Schriftführer.
  2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus 1.Vorsitzendem und 2. Vorsitzendem. Jede von ihnen vertritt den Verein einzeln.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist. Die Mitgliederversammlung kann ein Vorstandsmitglied mit der Ausübung zweier Vorstandsämter betreuen.
  4. Beim Abschluss von Verträgen des Vereins mit einem Mitglied des Vorstands ist das betreffende Mitglied der Vorstandes bezüglich des Abschlusses von der Vertretung des Vereines ausgeschlossen.

§ 5 Mitgliederversammlung

  1. Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Sie sind ferner außerordentlich einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder ein Fünftel aller Mitglieder in Textform und unter Angabe des Grundes vom Vorstand die Einberufung verlangt.
  2. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit die Schriftführerin nicht anwesend ist, wird auch diese von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  3. Mitgliederversammlungen müssen nicht am Ort des Vereins stattfinden. Es herrscht keine physische Anwesenheitspflicht, einzelne Mitglieder können auch durch eine Konferenzschaltung an der Mitgliederversammlung teilnehmen, und es kann die Mitgliederversammlung ingesamt durch Konferenzschaltung abgehalten werden. Beschlussfähigkeit liegt vor, wenn mehr als zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder vertreten sind. Falls nach dieser Bestimmung keine Beschlussfähigkeit vorliegt, wird die Versammlung geschlossen. Unmittelbar im Anschluss kann – ohne dass es dazu einer separaten Einladung bedarf – am gleichen Ort eine erneute Mitgliederversammlung stattfinden, die ohne Rücksicht auf ein Quorum beschlussfähig ist. Beschlussfassungen sind auch ohne Versammlung der Mitglieder zulässig, wenn die absolute Mehrheit der Mitglieder dem Beschluss schriftlich zustimmt. Die Regelung in Absatz 5 bleibt hiervon unberührt.
  4. Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand in Textform einberufen. Die Einberufungsfrist beträgt drei Wochen (Datum der Mail / des Poststempels).
  5. Die Einladung zu einer zweiten Mitgliederversammlung nach Absatz 3 Satz 4 kann vom Vorstand bereits mit der Einladung zu der ersten, vorhergehenden Mitgliederversammlung verbunden werden. In der Benachrichtigung ist ein vom Vorstand festgelegter Tagesordnungsvorschlag mitzuteilen, über den die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließt.
  6. Die Mitgliederversammlung entscheidet grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen der stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Das Stimmrecht kann jeweils für eine Mitgliederversammlung einschließlich einer Anschlussmitgliederversammlung gemäß Absatz 3 auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied schriftlich übertragen werden, wobei ein stimmberechtigtes Mitglied nur eine zusätzliche Stimme annehmen darf. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zur Änderung des Vereinszweckes sowie zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  7. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleitung und der Protokollführung unterschrieben werden muss. Beschlüsse sind unter Angaben des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie der Abstimmungsergebnisse festzuhalten.
  8. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung ermächtigt, Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht gefordert werden und / oder die zur Erlangung oder dem Erhalt der Gemeinnützigkeit erforderlich sind, ohne Einberufung einer zusätzlichen Mitgliederversammlung unverzüglich vorzunehmen.

§ 6 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

  1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4 / 5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich
  2. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung der Hilfe von Flüchtlingen.

Berlin, den 10. März 2017
Indra Büttner, Nici Brückner, Eileen Page Petzold-Bradley, Nadja Raabe, Maren Rabe, Birgit Stigter, Fanny Zschau